Fast 30 Prozent der Schweizer Wähler kann die SVP für sich gewinnen – bei den Schweizer Journalisten sind es nur 6.1 Prozent. „Am ehesten repräsentiert“ fühlen sich Schweizer Journalisten von der SP (37.1 Prozent) und den Grünliberalen (21.9 Prozent).

Parteipräferenzen der Journalistenbefragung

Herausgefunden hat das diese Studie von Thomas Schlittler, einem Diplomand der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW.:

Politische Orientierung von Deutschschweizer Journalisten (PDF-Datei)

Er verschickte dazu Fragebögen an 1428 Schweizer Journalisten und Journalistinnen. 350 kamen zurück, 343 wurden von Schlittler ausgewertet. Bei Sachthemen finden sich zum Teil klare Mehrheiten. So sind über 80 Prozent der Befragten gegen eine Volkswahl des Bundesrats und gegen den Bau von neuen Atomkraftwerken als Ersatz für die bisherigen Atomkraftwerke. Fast 70 Prozent erachten einen obligatorischen Militärdienst nicht als sinnvoll.

Doch zurück zur Parteipräferenz. Beantwortet werden musste zum Beispiel die Frage „Von welcher Partei fühlen Sie sich am ehesten repräsentiert?“.

Parteipräferenzen in Zahlen

Tatsächlich Mitglied einer Partei sind aber offenbar nur wenige: über 95 Prozent geben an, keiner Partei anzugehören.

Sehenswert sind auch diese beiden Grafiken zur Einflussnahme:

Einflussnahme von Journalisten

Einflussnahme von Journalisten