Das Handbuch, um Inhalte zu verifizieren

Eine Gruppe von Journalisten veröffentlicht ein Handbuch, das zur schnellen Verifikation von digitalen Inhalten verhilft.

Verification Handbook

Jeden Tag passiert im Internet Unglaubliches. Furchtbare Filme aus Syrien tauchen auf, Promis twittern kompromittierende Dinge, auf Facebook werden Kommentare gepostet, die eine grössere Öffentlichkeit verdient haben.

Nur, fragt sich der Journalist, ist das überhaupt so? Sind die Filme aus Syrien echt, haben die Promis das tatsächlich getwittert und wer füttert dieses Facebook-Konto eigentlich? Vor jeglicher Publikation von Internet-Inhalten muss man sie verifizieren, will man nicht jede journalistische Glaubwürdigkeit verlieren.

Beim „Verification Handbook“ handelt es sich um eine Initiative des European Journalism Centre (EJC), und ist längst nötig. Es wird von einer Gruppe von Journalisten um Craig Silverman herausgegeben, der sich in verdankenswerter Weise seit Jahren um den Umgang mit Fakten und Fehlern kümmert. In der Pressemitteilung dazu heisst es:

Disasters, by definition, are fast moving and chaotic. Rumors and false reports abound, especially in the early hours. People’s lives depend on timely, fact-based information so they can take action, and humanitarian aid can be provided to the areas that need it most.

In these critical moments, social networks are often overloaded with situational updates, calls for relief, reports of new developments and rescue information. While some of them will be true and important, a significant amount will be false, especially when natural disasters, violent riots and conflicts occur.

When a crisis breaks, trusted sources such as news and aid organisations must sift through and verify the mass of updates and report back to the public with accurate, fact-checked information.

The big question is: How can we put this into practise?

Unter der URL Verificationhandbook.com/book/ ist das Buch vollständig erhältlich und konsultierbar. Ausgedruckte Versionen, ePub- und PDF-Formate werden nächstens verfügbar sein.

Redaktionen sei empfohlen, das Handbuch in der Nähe zu behalten und bei Bedarf zu konsultieren.

(via Konrad Weber)

Ronnie Grob
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